Eine der eigenartigsten Landschaften der balearischen Inseln befindet
sich in den Pitiusen. Es handelt sich um die sogenannten Ses Salines,
dem Salzgebiet auf Ibiza und Formentera, das 1995 zum Naturschutzgebiet
erklärt wurde. Hier leben einheimische Pflanzen- und Tiergruppen
in einem reichen Ökosystem, wo Salz das wichstigste Element ist.
All dies macht diese Gegend mit ihrer Landschaft und ihren Stränden
zu einem einzigartigen Platz.
Seit 1995 ist diese Landschaft ein Teil des Naturschutzgebietes des Landes und
des Meeres an den Ses Salines. Sie umfasst beinahe die ganze Südspitze Ibizas,
den Norden Formenteras und die kleinen Inseln die zwischen den beiden Inseln
liegen. Es ist ein sehr reiches Ökosystem, das zum Sondervogelschutzgebiet
erklärt worden ist. Von den 124 listenmässig erfassten Vögeln
treten die Reiher und die Flamingos hervor, die man während ihrer Wanderzüge
von Juli bis Oktober und von Februar bis Mai, gut beobachten kann.
Die
Flora wird durch den Salzgehalt der Erde bedingt; es überwiegt das einheimische
Immergrün, das spanische Rohr und salzpflanzen; die Hügel, wo der Salzgehalt
geringer ist, sind mit Sadebäumen, Pinienwäldern und Rosmarin- und
Zistrosensträuchern bewachsen.
Aber ein Teil von Ses Salines ist eine Landschaft von grosser Schönheit
und sagenhaften Stränden. Wir finden auf Formentera die Küstenlagunen
von s'Estany d'es Peix, Estany Pudent und Bassa de s'Espalmador.
Das Naturschutzgebiet von Ses Salines hat ein Auskunftsbüro auf
Formentera (Tel.: 971 323 283), das von 9 bis 13 und von 16 bis 20
offen sind.